Domgemeinde St. Blasius

Die Kirchengemeinde

Über den Dom

Ab 1173 von Heinrich dem Löwen begonnene dreischiffige romanische Kirche mit Hohem Chor und Untergewölbe. 1322-46 Anbau eines gotischen Seitenschiffes auf der südlichen Seite, 1474 Weihe eines völlig neuen nördlichen Seitenschiffes im englischen Tudorstil. Mittelalterliche Gewölbemalereien des frühen 13. Jahrhunderts. Schlussweihe 1226. Patrozinium: Blasius von Sebaste, Johannes der Täufer, Thomas Becket von Canterbury. 1935 Entfernung der Neoromanik, Umgestaltung zum "Staatsdom". Nach Kriegsende Beseitigung der NS-Einbauten (ausser der Krypta). Zu den wichtigsten Inventarstücken gehören: Marienaltar (1188), Siebenarmiger Leuchter (1170), Imervardkreuz, (nach 1150), Grabmal Heinrichs des Löwen und Mathildes von England (1220), Grabmäler des 17.18. Jh., besonders prächtig: Herzog Ludwig Rudolf (1735), Domgeläut mit 12 Glocken, Glockenhaus 13. Jh.

Geschichtliches:

Der Braunschweiger Dom ist von Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen und Bayern (gest. 1195), zu seiner Memoria erbaut worden. Seit dem Tod seiner Frau, der englischen Königstochter Mathilde, ist er auch Grablege des Welfenhauses.

Mit seinen romanischen Kunstwerken zählt die Basilika zu den herausragenden Domen Deutschlands. Mit der Einführung der Reformation war der Dom Herzogliche Hof- und Domkirche und ein Domprediger der leitende Geistliche.

Nach den Wirren der Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist seit dem "Domvergleich von 1954" zwischen dem Land Niedersachsen und der Braunschweigischen Landeskirche die Domstiftung Eigentümerin und Trägerin der kirchlichen und kulturellen Arbeit.

Seit 1923 ist der Dom Bischofskirche der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig und hat einen erfolgreichen Wandel von der Herzoglichen Hofkirche zur Alltagskirche mitten im Zentrum der Stadt vollzogen. Die Arbeit am Braunschweiger Dom strahlt bundesweit aus.

Stiftungen

1. Ev.-luth. Domkirche St. Blasii zu Braunschweig
2. Dombaustiftung zu Braunschweig

zu 1: Ev.-luth. Domkirche St. Blasii zu Braunschweig

Geschäftsführung durch das Landeskirchenamt

Vertretung vor Ort: Domprediger Joachim Hempel

Durch den Staatskirchenvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig im Jahre 1954 ist der Dom mit allen Kunstwerken in das Eigentum der Stiftung "Ev.-luth. Domkirche St. Blasii zu Braunschweig" überführt worden. Die Domstiftung wird vom Landeskirchenamt verwaltet, verfügt über einen eigenen Haushalt und Stellenplan und ist für die Bauunterhaltung zuständig. Die Domstiftung vertritt den Dom rechtlich und garantiert die Rahmenbedingungen der kirchlichen Arbeit. Ihr obliegt auch die Verwaltung des Domfriedhofs und der weiteren Gebäude (Domkantorenhaus, Haus der Domsingschule, Domfriedhofsgärtnerhaus).

Zu 2:Dombaustiftung zu BraunschweigDomplatz

Vorsitzender des Vorstands: Domprediger Joachim Hempel

Um Mittel für die Bauunterhaltung sowie zur Mitfinanzierung von Projekten unabhängiger vom Kirchensteueraufkommen zu erwirtschaften ist 2005 die Dombaustiftung gegründet worden.

Mitarbeiter am Dom

Joachim Hempel : Geschäftführ. Pfarrer /Domprediger

Christian Kohn : Pfarrer

2 Pfarramtssekretärinnen, 3 Kantoren, 1Rechnungsführer, 2 Domvögte

Kirche für Passanten -
Klassische Gemeindearbeit -
Dialog mit den Distanzierten

Der Braunschweiger Dom nimmt seine örtliche Situation - mitten in der Stadt - bewusst auf und öffnet seine Türen täglich, um ein Ort der Verkündigung des Evangeliums zu sein. Dabei bietet die Domgemeinde klassische Angebote für Senioren, Konfirmanden, kultur- und kirchenmusikalisch Interessierte an. Gleichzeitig weitet sie ihre kulturellen Angebote aus, um in einer zunehmend säkularen Stadt auch gemeindlich nicht gebundene Menschen anzusprechen. Die Elementarisierung des Glaubens und die Verknüpfung der biblischen Botschaft mit der im Wandel begriffenen Gesellschaft gehören gleichermaßen zum Profil des Doms. Der Braunschweiger Dom gehört damit bundesweit zu den ersten Großstadtkirchen, die konzeptionell und programmatisch in dieser Weise arbeiten. Kleine Andachtsformen und besondere Gottesdienste, Nachtveranstaltungen und Vorträge, Konzerte und Studienfahrten in Länder der Bibel, Ausstellungen und die wöchentlichen Seminare der Bibelschule sind Bestandteile der Arbeit am Dom und Äußerungen kirchlichen Lebens zugleich.

Öffnungszeiten des Doms:

Der Dom ist täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Zwischen Anfang Januar und Mitte März ist der Dom von 13.00 - 15.00 Uhr geschlossen. Während Veranstaltungen und Gottesdiensten ist eine Besichtigung nicht möglich.

Gottesdienste

Der Braunschweiger Dom ist Alltags- und Festtagskirche zugleich, das kommt gerade auch in den unterschiedlichen Formen der Gottesdienste zum Ausdruck, die täglich gefeiert werden:

Sonntag, 10.00 Uhr Haupt-Gottesdienst in liturgischer Form, der jeweils musikalisch gestaltet wird durch Gruppen der Domsingschule. Am ersten Sonntag im Monat mit Feier des Heiligen Abendmahls.

Sonntag, 11.30 Uhr (4wöchentlich) Familiengottesdienst, der musikalisch gestaltet wird durch die Kinderkantoreien der Domsingschule.

Sonntag, 17.00 Uhr (14täglich) SonntagsMusiken, gestaltet als Vesper mit Chorgesang, mit Orgel, mit Kammermusik, mit Bläsermusik oder als Orchesterkonzert.

Montag - Freitag, 17.00 Uhr 5-Minuten-Andacht: Orgelmusik und Kurzpredigt "Wort zum Alltag".

Freitag, 17.10 Uhr Feier des Heiligen Abendmahls im Anschluss an die 5-Minuten-Andacht. Sonnabend, 12.00 Uhr Musikalisches Mittagsgebet: 20 Minuten Orgelkonzert und Kurzpredigt.

Darüber hinaus finden im Dom zahlreiche Festgottesdienste zu besonderen Ereignissen statt: Die kirchlichen Feste werden durch unterschiedlichste Andachten und Gottesdienste gestaltet. Aktuelle monatliche Veranstaltungskalender sind über das Domsekretariat und per E-Mail jederzeit zu erhalten. Zu den Festgottesdiensten gehören natürlich auch Taufen und Trauungen, die in verschiedenen Formen durchgeführt werden.

Angebote im Rahmen der Gemeindearbeit

Das Wort zum Alltag
Gottesdienste
DomNächte
Bibelschule
DomFührerGilde
Studien+Fahrten am Dom
Internationale Partnerschaften

-Kooperationsarbeit im Seniorenbereich gemeinsam mit der Katharinenkirche-Konfirmandenunterricht

Gruppen Angebote im Musik-Bereich
Domsingschule allgemein
Jungenkantoreien I+II (Jungen der 2. bis 4. Schulklasse)
Mädchenkantoreien I+II+III (Mädchen der 2. bis 4. Schulklasse)
Kurrende I (Kinder der 5. und 6. Schulklasse)
Kurrende II (Kinder der 7. und 8. Schulklasse)
Kinderkantorei I (Kinder im Vorschulalter)
Vokalensemble
Blechbläserensemble
Dom-Sinfonie-Orchester
Braunschweiger Domchor

Die Gemeindekuratorin

Mein Name ist Simone Wilimzig-Wilke. Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne. Ich bin gebürtige Braunschweigerin. Getauft und konfirmiert wurde ich in der Jacobi-Gemeinde Braunschweig. Dort habe ich auch 1990 geheiratet. Meine zwei Söhne sind 22 und 20 Jahre alt. Durch meine Söhne, welche die Musikgruppen der Domsingschule besuchten und besuchen habe ich die verschiedensten Bereiche des Gemeindelebens am Dom kennen und lieben gelernt. So bin ich im Förderverein für Musik am Dom Mitglied. Eben dort bin ich auch Kassenprüferin. Seit nunmehr 3 Jahren besuche ich die Bibelschule am Dom. Seit 2004gehören wir als Familie der Domgemeinde an.

Seit 2012 gehöre ich dem Kirchenvorstand am Dom an. In dieser Funktion bin ich im Diakonieausschuss. Die Ausbildung zur Gemeindekuratorin möchte ich dazu nutzen die verschiedenen angebotenen Themenbereiche besser kennenzulernen um gezielt bei geplanten Projekten und im täglichen Kirchenalltag mitzuarbeiten.