Kirchengemeinde St. Martin in Greene

Die Kirchengemeinde

Die Kirchengemeinde St. Martin mit den Orten Greene, Bruchhof, Garlebsen, Ippensen und Haieshausen am äußersten Rand der Propstei Bad Gandersheim gelegen gehörte zur Gemeinde Kreiensen. 

Seit 1. Januar 2013 sind wir eingemeindet worden und gehören nun zur Stadt Einbeck.  

Zur Kirchengemeinde gehören in allen fünf Dörfern insgesamt 1.307 Menschen (Stand April 2010). Die Einwohnerzahl und damit auch die Anzahl der Kirchenmitglieder ist stark rückläufig.

In unserer Gemeinde liegt eine Besonderheit vor. Sie besteht aus fünf Dörfern, ist aber nur eine einzige Kirchengemeinde mit nur einem Kirchenvorstand, also kein Pfarrverband aus mehreren Gemeinden mit mehreren Kirchenvorständen, wie es sonst meistens üblich ist.

Das ist auf der Verwaltungsebene ein großer Vorteil, da z.B. auch nur ein Haushalt erforderlich ist.

Auf anderen Ebenen gibt es durchaus Nachteile.

Der Flecken Greene mit der St. Martinskirche, dem Pfarrhaus und dem Gemeindehaus und dem Kindergarten ist das größte Dorf und das Zentrum der Gemeindearbeit. In Haieshausen und in Garlebsen gibt es jeweils noch eine Kapelle in denen regelmäßig Gottesdienste stattfinden.

Die Altersstruktur, die Mitgliederzahl und die finanzielle Ausstattung der Kirchengemeinde haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Dementsprechend musste sich auch die Arbeit in der Kirchengemeinde verändern und muss sich noch weiter verändern.

So stellen wir fest, dass unsere Gemeinde in den letzten Jahren lebendiger und offener geworden ist.

Das Jahr beginnt mit einem Neujahrsempfang, es folgt der Weltgebetstag, der Vorstellungsgottesdienst und die Konfirmation.

Ein Himmelfahrtsgottesdienst auf der Greener Burg, die Kartoffelwanderung mit der Nachbargemeinde, der Erntedankgottesdienst zum Jahrmarkt sind weitere Höhepunkte.

Unser jährlicher Nikolausmarkt und der lebendige Adventskalender runden das Jahr ab. 

Außerdem kommen im Jahres Rhythmus die silberne und goldene Konfirmation, das Tauferinnerungsfest, sowie alle 2 Jahre das Kronsberger Krippenspiel mit Heu und Stroh und echten Tieren.

Dazu kommen die Feste im Kirchenjahr, die selbstverständlich mit Gottesdiensten gefeiert werden, Konzerte in der Kirche, besondere Veranstaltungen, die regelmäßigen Treffen der Gemeindegruppen, Konfirmandenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit. 

Seit über 25 Jahren fahren unsere Konfirmanden in das Konfirmandenferienseminar nach Südtirol. Um die Teilnehmerzahl stabil zu halten haben wir uns mit den Gemeinden Salzdahlum und Cramme zusammen getan. Ein voller Erfolg.

Des Weiteren möchte ich unsere Martinsmäuse erwähnen, die sich einmal im Monat samstags von 9.00-12.00 Uhr treffen. Das Treffen beginnt in der Kirche und endet auch dort.

Alle diese vielfältigen Aktivitäten sind gute Belege dafür, dass es immer wieder gelingt, Menschen für einzelne Projekte anzusprechen und zu begeistern. Die Kirchengemeinde kann lebendig und offen sein, weil die Menschen, die in ihr mittun, lebendig und offen auf andere zu gehen.

Weitere Beispiele gelingender Arbeit in unserer Gemeinde finden sich in der Senioren- und Besuchsdienstarbeit durch den Diakoniekreis, in der Eltern-Kind-Gruppe und in der Frauenhilfe.

Defizite sehen wir in unserer Arbeit  in der Jugendarbeit nach der Konfirmation obwohl ein Jugendraum zur Verfügung steht.

Die Arbeit im Kirchenvorstand erfolgt in monatlichen öffentlichen Sitzungen fast ausschließlich im Plenum. Ausschüsse tagen nur zu besonderen Anlässen, z.B. um KV-Beschlüsse vorzubereiten.

Es gilt bei uns das Prinzip des Kümmerers!

Die Gemeindekuratorin

Mein Name ist Friedchen Freudenstein ich bin 64 Jahre, verheiratet  und habe drei erwachsene Kinder und bin Oma von 7 Enkelkindern.

Wir haben einen landwirtschaftlichen Betrieb, der von unserem Sohn und seiner Familie weitergeführt wird.

Ich bin seit 27 Jahren Mitglied im Kirchenvorstand und seit 15 Jahren Vorsitzende.

Meine Ausbildung als Kuratorin sehe ich vorausschauend, da bei immer weniger Pfarrstellen, Gemeinde übergreifende und ehrenamtliche Mitarbeit gefragt sein wird.