Kirchengemeinde Riddagshausen-Gliesmarode

Die Kirchengemeinde

Unsere Kirchengemeinde liegt im Osten Braunschweigs. Sie besteht aus zwei Gemeindeteilen mit sehr unterschiedlichen Profilen.

Bugenhagenkirche in Gliesmarode

1. Die Bugenhagenkirche
Die Bugenhagenkirche in Gliesmarode  ist im Jahre 1936 geweiht worden und feierte im vergangenen Jahr ihr 75-jähriges Bestehen mit vielen Veranstaltungen.

Neben der Seelsorge gibt es seit mehr als 30 Jahren offene Kinder- und Jugendarbeit und zwei Chöre, die Kantorei und den Spiritualchor, sowie verschiedene Gesprächskreise und Angebote nicht nur für ältere Menschen. Seit mehr als 10 Jahren erfreut sich das monatliche Bildungsfrühstück großer Beliebtheit.

Die Ausstattung des Innenraumes der Kirche beeindruckt mit dem Taufstein von Professor Kurt Edzard(1961). Professor Jürgen Weber gestaltete 1978 den Altar, 1985 die Kanzel und 1986 das Lebensbaum – Kruzifix. Eine Kopie davon befindet sich im Magdeburger Dom.

Klosterkirche in Riddagshausen

2. Die Klosterkirche in Riddagshausen
Im Jahr 1145 gründeten Zisterziensermönche das Kloster Riddagshausen. 1206 legten sie den Grundstein für die Klosterkirche, die am 15. Juni 1275 der Maria geweiht wurde.

Am 10. August 1568 wurde die Reformation im Kloster Riddagshausen eingeführt. Seitdem ist die Klosterkirche Evangelisch-lutherische Gemeindekirche.

Zur Kirchengemeinde in Riddagshausen zählen etwa 450 Gemeindemitglieder, jedoch ist die Klosterkirche inmitten des Naturschutzgebietes zu jeder Jahreszeit ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Sie bietet mit ihren Angeboten für viele Menschen ein attraktives Ausflugsziel. Die Kunstschätze wie Kanzel, Taufstein und Hochaltar beeindrucken viele Besucher.

In Klostergärten finden wir die Ursprünge unserer heutigen Gartenkultur. Die Zisterziensermönche führten zahlreiche Heil- und Nutzpflanzen bei uns ein und hatten schon vor 1000 Jahren ausgefeilte Anbautechniken entwickelt, die bis heute Standard für unsere Nutzgärten sind. Seit fast 10 Jahren gibt es auf der Ostseite der Klosterkirche eine Rekonstruktion von Teilen des alten Klostergartens der Zisterzienser. Der Klostergarten ist ein Schaugarten, der allen Menschen offen steht. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Hobbygärtner oder Unerfahrene – jeder kann den Garten auf seine Art erleben: Kräuter entdecken, die aus der Küche bekannt sind; historische Obstsorten mit fremd klingenden Namen kennen lernen; sich über die Kultivierung der Pflanzen in Hochbeeten informieren – dies und vieles andere ist im Klostergarten möglich. Mit Hilfe der ehrenamtlichen Kulturpaten wird der Garten gepflegt unter kompetenter Anleitung und Leitung von Burkhard Bohne.

Der Klostergarten ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und kostenfrei zugänglich.

Die Gottesdienste werden musikalisch begleitet von der Orgel oder dem Posaunenchor der Propstei Braunschweig, der hier seine Heimat hat. Im Sommer findet außer anderen musikalischen Veranstaltungen  der „Orgelsommer“ mit namhaften internationalen Organisten statt.

Vier Mal im Jahr gibt es Einladungen für Kinder zu den Kinderwerkstätten mit jahreszeitlich bedingten Themen.

Senioren, aber auch Jüngere,  treffen sich einmal im Monat zu einem Bildungsfrühstück mit anschließendem Referat oder auch 3 bis 4-mal pro Jahr zu einer Besichtigung oder Tagesfahrt.

Die Klosterkirche ist bei vielen Menschen ein beliebter Ort für Trauungen und Taufen.

Die Gemeindekuratorin

Helga Schwanke

Mein Name ist Helga Schwanke. Ich bin seit mehr als 50 Jahren in der Gemeinde zu Hause und der Klosterkirche sehr verbunden. Ich bin Vorsitzende des Vereins HEP Familienhilfe, der die Trägerschaft für die Nachbarschaftshilfe im Osten von Braunschweig übernommen hat. Seit einigen Jahren bin ich im Diakonieausschuss unserer Kirchengemeinde und in dieser Wahlperiode neu als gewähltes Mitglied im Kirchenvorstand unserer Doppelgemeinde.